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Alice Weidel beim A-WEF 2025: „Frieden in Europa kann es nicht ohne Russland geben“

| 14.12.2025

Zum kompletten Interview: https://a-wef.com/afd-weidel-beim-a-wef-2025-frieden-in-europa-kann-es-nicht-ohne-russland-geben/ 

„Wir wollen eine normale Politik!“ A-WEF Mitbegründer Stefan Magnet hatte Dr. Alice Weidel zur A-WEF-Tagung 2025 eingeladen und holte die AfD-Politikerin auch gleich aufs Podium, um ihre Sicht zur aktuellen Lage Europas zu erfahren. Erfahren Sie in diesem Interview unter dem Titel „Das Herz Europas zurückerobern“, was Weidel wirklich über Merkel denkt und von Merz hält, wie sie sich Politik für Deutschland vorstellt und warum es ohne Russland nicht gehen wird.

Merkel als Zünder, Ampel als Brandbeschleuniger

Die katastrophale wirtschaftliche Lage Deutschlands sieht Weidel in zwei Feldern begründet. Einerseits klar bei der EU: „Aufgeblähte Verwaltung, überbordende Bürokratie und dem Verstoß gegen die vertikale Gewaltenteilung Richtung Nationalstaaten“. Andererseits als hausgemachtes Desaster: „Merkel ist die Figur, die unser Land absolut ruiniert hat. Man kann sie als die späte Rache der Sowjetunion am Klassenfeind sehen.“

Der Brandbeschleuniger aber sei dann die Ampelregierung gewesen. Und die aktuelle Regierung sei dabei, den Ampelpfad der sozialistischen, links-grünen Ideologie weiterzuverfolgen, angeführt von „diesem schrecklichen Kanzler Friedrich Merz“, den Weidel für „absolut inkompetent“ halte.

„Unsere Energiepreise sind viel zu hoch“, kritisiert Weidel weiter. „Wir fliegen überall aus dem internationalen Wettbewerb raus.“ Das Verbrennerverbot, die Gebäudeenergie-verordnung, „von der CSU gesprengte Kernkraftwerke“ und das „Anhängen an den Flatterstrom“ zählt Weidel markante Ursachen auf. Alles in allem herrsche derzeit „eine Politik der kollektiven Selbstschädigung, der man unbedingt entgegentreten“ müsse.

„Wollen normale Politik!“

Weidel philosophierte kurz augenzwinkernd darüber, das Wort „Alternative“ in AfD infrage zu stellen. „Warum? Wir stehen für keine alternative Politik. Wir stehen für eine normale Politik. Wir wollen Normalität in unseren Ländern haben.“ Das sei der Punkt.

Und normale Politik richte sich nicht gegen Unternehmer und Bürger. „Wir setzen auf eine normale Energiepolitik. Ein diversifiziertes Energieangebot – aus Kernkraft, russischem Erdgas und grundlastfähigen Energieformen.“ Das hieße die komplette Streichung der Subvention für das EEG und die komplette Abschaffung jeglicher CO₂-Abgaben. Weidel: „Dafür stehen wir. Das ist normale Politik, die auch die Unternehmen sehen wollen.“

Weidel kritisiert vor allem die hohe Steuerlast und die Bürokratie in Deutschland. „Das würgt alles ab, da hat keiner mehr Bock.“

Wenn die AfD das Land anführt…

Eine AfD-geführte Regierung würde laut Weidel zunächst die EU dazu zwingen, sich zu reformieren. „Als größter Nettozahler haben wir das Recht, dazu endlich einmal Druck aufzubauen.“ Jedes Land solle ein Vetorecht gegen europäische Verordnungen bekommen. Stichwort Grenzschutz. Dann gäbe es aber auch wieder Wettbewerb. „Und wir brauchen den Binnenmarkt.“

Eine gemeinsame Verteidigungspolitik mache Sinn, allerdings nicht wie „das, was man in Bezug auf die Ukraine bisher gesehen habe.“ Die AfD sei weiters für die extreme Verschlankung des viel zu teuren EU-Apparates und „die Rückverlagerung der Entscheidungskompetenzen in die Nationalstaaten“.

Europa „geopolitischer Zaungast“

Auch zur aktuellen Kriegstreiberei und der geopolitischen Lage hat Weidel eine klare Meinung: „Wer sind denn Deutschland, Britannien und Frankreich überhaupt noch in der Geopolitik?“, fragt Weidel. „Der Ukraine-Krieg sei ein Katalysator gewesen für unseren Bedeutungsverlust. Wenn ein Frieden in der Ukraine hergestellt würde, dann habe Viktor Orbán absolut maßgeblich einen Anteil daran. „Und genau dort, wo Viktor Orbán steht, da stehen wir von der AfD inhaltlich auch“, sagt Weidel. „Ein Frieden in Europa kann nur mit Russland stattfinden. Und nicht ohne.“ Darum wäre der Dialog mit Russland nötige diplomatische Aufgabe Deutschlands gewesen.

Digitaler Euro ein Mittel zur Repression

„Die Corona-Politik war ein Testlauf für was Größeres“, meint Alice. Man habe getestet, wie weit man die Bürgerrechte einschränken kann, inwieweit die Menschen durch Manipulation, Agitation und Medien-Propaganda mitmachen. Und das digitale Zentralbankgeld sei der nächste Repressionsschritt. „Was meinen Sie, was passiert wäre, wenn die das damals schon gehabt hätte. Was ein Söder in Bayern oder ein Lauterbach mit den Ungeimpften gemacht hätten: Kontosperrung.“ Dann hätte man unter der Brücke schlafen können.

Wenn Sie die Bündelung der Kräfte im Zuge des A-WEF für wichtig empfinden, dann unterstützen Sie das A-WEF gerne mit Ihrer Spende: https://a-wef.com/unterstuetzen/

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