Im September 2025 initiierte die MWGFD e.V. (Gesellschaft der Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie) eine Arbeitsgruppe aus Ärzten, Wissenschaftlern und Juristen. Ihr Auftrag war es, die medizinisch-wissenschaftliche Datenlage zu Masern und zur Masernimpfung zu prüfen und mit den Begründungen des seit März 2020 geltenden Masernschutzgesetzes abzugleichen.
Das Gesetz verlangt für Kinder ab dem ersten Geburtstag, die eine Kita oder Schule besuchen, sowie für nach 1970 Geborene in medizinischen oder Gemeinschaftseinrichtungen einen Nachweis der Masernimmunität oder eine Masernimpfung. Da in Deutschland kein Einzelimpfstoff gegen Masern verfügbar ist, bedeutet dies faktisch eine Impfung mit Kombinationsimpfstoffen (MMR bzw. MMRV).
Nach Auffassung der MWGFD greift das Gesetz in das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 GG) sowie das Elternrecht (Art. 6 GG) ein und widerspricht medizinethischen Grundsätzen, die eine freie und informierte Einwilligung zu medizinischen Maßnahmen verlangen.
Die Arbeitsgruppe kommt zu dem Ergebnis, dass die Nutzen-Risiko-Abwägung der Masernimpfung negativ ausfalle und zentrale Begründungen des Gesetzes – darunter Herdenimmunität, der Schutz vulnerabler Gruppen und die Gefahr einer SSPE – einer kritischen wissenschaftlichen Prüfung nicht standhielten.
Das daraus entstandene Informationsschreiben mit umfangreichen Quellen wurde an Abgeordnete, Richter des Bundesverfassungsgerichts und weitere Entscheidungsträger übermittelt. Gleichzeitig reichte die MWGFD eine Petition zur Aufhebung des Masernschutzgesetzes beim Deutschen Bundestag ein, die das erforderliche Quorum erreichte und zu einer Anhörung im Petitionsausschuss führte.
Die Unterlagen sowie ein Informationsflyer für Eltern stehen auf der Webseite www.meine-freie-impfentscheidung.de zum kostenlosen Download bereit. Das Positionspapier soll zudem Ärzten als wissenschaftliche Grundlage dienen, wenn Eltern eine Befreiung von der Masernimpfung wünschen.
In seinem Vortrag „Das Märchen von den sogenannten Schutzimpfungen“ stellt der Frauenarzt und stellvertretende MWGFD-Vorsitzende Dr. Ronny Weikl die Arbeit der Gruppe vor. Er vertritt die Auffassung, dass Schutzimpfungen mehr Schaden als Nutzen verursachen könnten, und verweist unter anderem auf Studien, die nach seiner Darstellung bessere Gesundheitsdaten bei ungeimpften Kindern zeigen. Als Beispiel nennt er eine 2017 veröffentlichte US-Studie mit über 18.000 Kindern sowie einen Film des Journalisten Del Bigtree.
Die Arbeitsgruppe verfolgt das Ziel, Impfpflichten aufzuheben und die freie Impfentscheidung zu stärken. Dazu werden Kontakte zu Organisationen in weiteren EU-Ländern aufgebaut und gemeinsame Initiativen auf europäischer Ebene vorbereitet. Weitere Informationen finden sich auf www.no-vax-mandates.eu.
Abschließend warnt Dr. Weikl vor zunehmenden Impfkampagnen an Schulen sowie vor einer Ausweitung der mRNA-Technologie auf weitere Impfstoffe. Er ruft insbesondere Eltern dazu auf, sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen und die Informationen weiterzugeben.






