Dominique Görlitz berichtet von seiner aktuellen Forschungsreise nach Marokko – und diese Reise hat es in sich.
Gemeinsam mit Frank Stoner spricht er in Teil 1 über erste Stationen in Rabat, über die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Mohammed-V.-Universität und über neue Perspektiven für die Abora-Forschung im atlantischen Raum.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle Marokko für die Rekonstruktion früher Seefahrt, transozeanischer Kontakte und der von Dominique vertretenen Forschungshypothesen spielen könnte. Dabei geht es nicht nur um historische Orte wie Lixus, sondern auch um die wachsende internationale Vernetzung zwischen Forschern aus Marokko, Europa und den Kanarischen Inseln.
Besonders spannend: Dominique berichtet von einer Konferenz an der Universität in Rabat, von starkem wissenschaftlichem Interesse an seinen Thesen und von neuen Impulsen für künftige gemeinsame Forschungsprojekte. Außerdem gibt er erste Einblicke in die Bedeutung von OSL-Datierungen, in Hinweise auf sehr alte Strukturen auf den Kanaren und in die Frage, ob sich in Marokko komplementäre Spuren dieser frühen Kulturkontakte finden lassen.
Teil 1 dieser Doppelfolge konzentriert sich auf Rabat, Lixus und die wissenschaftlichen Grundlagen der Marokko-Reise.
Im zweiten Teil geht es dann weiter Richtung Süden – nach Safi und Essaouira – wo weitere Befunde, Hafenstrukturen und neue Fragen auf Dominique warten.








