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Der Mauerfall 1989 war lange vorbereitet - Michael Wolski

| 30.09.2021

In diesem 1. Gespräch zwischen Michael Wolksi und Götz Wittneben geht es um die verdeckte Vorbereitung des 9. November 1989, die Wolski in seinem Buch "1989 Mauerfall Berlin – Auftakt zum Zerfall der Sowjetunion" beschreibt. Im Teil 2. wird es um das geheime Drehbuch des 9.11.89 gehen - nichts war dem Zufall überlassen.
Diese Erzählung über Auslöser und Ablauf des Mauer­falls am 9.11.1989 hat ein Alleinstellungsmerkmal unter den über 2.000 deutschsprachigen Büchern und unzäh­ ligen Berichten. Für den Autor Michael Wolski gilt als Auslöser der politische, ideologische und wirtschaft­liche Stillstand der Sowjetunion bei Machtantritt Gorbatschows und dessen Ziel, die Sowjetunion im „gemeinsamen Haus Europa“ zu verankern. Er plante deshalb schon 1986 die deutsche Einheit, die Aufgabe des Sozialismus und den Rückzug aus Osteuropa.

Honecker war in einem Gespräch mit Gorbatschow und Schewardnadse im
Mai 1987 in Ostberlin strikt gegen deren Vorschlag, die Mauer abzureißen. Im Ergebnis hatte am 9. November 89 die sowjetische Besatzungsmacht durch Täu­schung (deception operation) wichtige Entscheider der DDR völlig isoliert und parallel durch Desinformation den Druck an den Grenzübergangsstellen in Berlin ausgelöst, der zur ungeplanten Öffnung führte.

Die Erzählung „von den friedlichen Revolutionären in der DDR“ wurde dann zum Schutz der sowjetischen Führung von allen vier Alliierten verbreitet, da man Angst hatte vor einem Militärputsch in der UdSSR v o r dem Vollzug der deutschen Einheit, sollte der wahre Ablauf bekannt werden. Gorbatschows Gegner hätten das als Verrat am Sozialismus aufgefasst und ihr Putsch wäre sonst schon 1990 erfolgt.
Als der Autor 2018 sein Manuskript "1989 Mauerfall Berlin – Zufall oder Planung?" Verlagen anbot, hörte er auch diese Variante der Ablehnung: Wir sind ein Sachbuchverlag, wir verlegen keine Fiction. Schauen Sie doch mal ins Internet: Finden Sie da etwas zu KGB-Agenten in der DDR 1989? Na also!
Im September 2019 hatte er sein Buch bei Amazon hochgeladen. Gleichzei­tig - und erstmals nach 30 Jahren – bestätigten der ehemalige SED­Generalsekre­tär Krenz und der letzte DDR­Innenminister Diestel in ihren Büchern seine Vermu­tung, dass die DDR­-Führung mit KGB­-Agenten durchsetzt gewesen war. Diestel schrieb von zwei Generalen, die sich ihm als Offiziere der sowjetischen Armee outeten und nannte in einem Interview die Zahl von 50.000 IM des KGB.
Jetzt hat Wolski aus Anlass des 30. Jahrestages des Endes der Sowjetunion das Buch überarbeitet "1989 Mauerfall Berlin – Auftakt zum Zerfall der Sowjetunion".

Weitere Informationenzum Buch und seinem Autor plus Quellen: https://www.1989mauerfall.berlin/

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