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DER WELT EIN LIEBESLIED

| 21.01.2026

Eine weitere Nacht schwerer Angriffe auf Kiew: Dutzende Drohnen, etliche Raketen, Elektrizitäts- und Heizkraftwerke in der Ukraine sind ausgefallen. Die ukrainische Hauptstadt befindet sich womöglich kurz vor ihrer Evakuierung. Viele Einwohner verbrachten die Nacht in den sicheren, weil unterirdischen Metrostationen.
Unser heutiger Gast ist jemand, der sich nicht duckt, wenn es unbequem wird.
Ein Musiker, der nicht nur Melodien schreibt, sondern Fragen stellt, die viele lieber vermeiden würden.
Ein Poet, der Worte nicht als Dekoration benutzt, sondern als Werkzeug.
Und ein Friedensaktivist, der sagt: Wer nicht mehr reden will, hat sich mit dem Krieg abgefunden.
Tino Eisbrenner wurde in der DDR bekannt als Sänger der Band „Jessica“, ist geblieben als Liedermacher und steht heute im Fokus, weil er sich weigert, einfache Feindbilder zu bedienen.
Er tritt auf, wo andere absagen.
Er spricht von Dialog, wo andere nur noch von Abschreckung reden.
Und er hält dagegen, wenn Frieden plötzlich als Naivität gilt.
Manche nennen ihn unbequem.
Andere nennen ihn problematisch.
Er selbst nennt es Verantwortung.
Wir sprechen mit ihm über Musik und Moral, über Kunst in Kriegszeiten, über Russland, die Ukraine, Venezuela, Grönland und über die Frage, ob Frieden heute noch eine Stimme hat oder nur noch einen Preis.
Ein Gespräch mit einem Künstler, der nicht gefallen will, sondern etwas zu sagen hat - und in diesem Jahr ein Comeback mit seiner Band „Jessica“ plant.

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