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Deutschland auf der Couch – und die Diagnose hat es in sich. Der Psychiater und Bestsellerautor Dr. Raphael M. Bonelli betrachtet die Bundesrepublik wie eine Patientin: impulsiv, innerlich zerrissen, voller Schuldgefühle und auf einem möglichen Weg der Selbstschädigung.
In seinem neuen Buch „Deutschland will nicht mehr – Ein Land auf der Couch“ schickt Bonelli die fiktive Patientin „Frau D“ zu zwölf Therapiesitzungen. Was zunächst wie eine bissige Satire klingt, entwickelt sich zu einer ungewöhnlichen Analyse deutscher Politik und Gesellschaft.
Warum trifft Deutschland Entscheidungen, die den eigenen Interessen zuwiderlaufen könnten? Weshalb werden Andersdenkende moralisch ausgegrenzt? Woher kommen die tiefen gesellschaftlichen Spaltungen, die Angst vor der eigenen Identität und die zunehmende Unfähigkeit zum politischen Dialog?
Bonelli zieht eine provokante Parallele zwischen politischen Verhaltensmustern und den Symptomen einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Anhand von Energiepolitik, Migration, Corona-Maßnahmen, Medien, Wirtschaft und der sogenannten Brandmauer beschreibt er eine Gesellschaft, die nach seiner Auffassung zwischen moralischer Selbstüberhöhung, Angst, Wut und Selbstschädigung schwankt.
Dabei geht es auch um Deutschlands schwieriges Verhältnis zur eigenen Geschichte, den Einfluss der USA, politische Feindbilder und die Frage, ob Deutschland überhaupt noch bereit ist, seine Probleme zu erkennen.
Und am Ende steht die entscheidende Frage: Ist Frau D noch zu helfen – oder will sie gar keine Therapie?
Ein ebenso humorvolles wie kontroverses Gespräch über Deutschland, Psychologie und die Zukunft unserer Gesellschaft.
Die psychiatrische Diagnose dient dabei als satirische Metapher, nicht als klinische Diagnose eines Landes. Die politischen Einschätzungen spiegeln die Positionen der Gesprächspartner wider.







