Der NATO-Gipfel 2026 bringt eine massive Ausweitung der europäischen Rüstungsausgaben. Deutschland soll dabei eine führende militärische Rolle übernehmen, neue Schulden aufnehmen und künftig einen immer größeren Teil des Bundeshaushalts für Verteidigung, Aufrüstung und Zinszahlungen einsetzen.
Wolfgang Effenberger analysiert die Beschlüsse des Gipfels und fragt, welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen diese Entwicklung für Deutschland haben wird. Gleichzeitig blickt er auf den sogenannten Weltsicherheitsgipfel im Umfeld des Axel-Springer-Konzerns, bei dem sich Politiker, Medienvertreter, Militärs und führende Akteure der Rüstungsindustrie begegneten.
Welche Interessen verbinden Medienhäuser, politische Entscheidungsträger, Investoren und Rüstungskonzerne? Wird öffentliche Berichterstattung zunehmend Teil eines Systems, das Aufrüstung politisch vorbereitet und wirtschaftlich vermarktet? Und warum übernimmt ausgerechnet Deutschland immer größere finanzielle und militärische Lasten, während die Vereinigten Staaten ihre direkte Verantwortung reduzieren?
Ein Gespräch über NATO-Strategien, Schulden, Rüstungslobbyismus, geopolitische Netzwerke und die Frage, ob Deutschland seine eigene wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zukunft aufs Spiel setzt.






