Beim Freiheitskongress spricht Michael Andrick über den Zustand der Demokratie in Deutschland. Freiheit, so Andrick, sei „die Möglichkeit, anders zu denken, zu handeln und zu leben“. Doch heute sieht er diese Freiheit bedroht: Einschüchterung in Debatten, neue Strafgesetze gegen „Verächtlichmachung“, die Weisungsgebundenheit von Staatsanwaltschaften und der Einfluss von Verfassungsschutz und Politik auf Justiz und Medien.
Andrick warnt vor einem „Moralgefängnis“, in dem Andersdenkende ausgegrenzt und Brandmauern zwischen Bürgern hochgezogen werden. Demokratie bedeute nicht Machtsicherung für Eliten, sondern die Umsetzung des Volkswillens – auch wenn dieser unbequem ist.






