In dieser Ausgabe von „Stoner Frank & Frei“ geht es um das NuoViso-Sommerfest – aber eigentlich um etwas viel Größeres: Was macht eine echte Gemeinschaft aus? Frank blickt zurück auf die Entstehung einer Community, die während der Corona-Zeit mit den Homeoffice-Sendungen begann und aus einem zunächst „elektrischen Lagerfeuer“ inzwischen reale Begegnungen, Freundschaften und Verbindungen entstehen ließ.
Frank erzählt von den Menschen, die er beim Sommerfest getroffen hat, von langen Gesprächen, überraschenden Themen, selbstgemachten Geschenken, Musik, Handwerk und Begegnungen, aus denen immer wieder neue Ideen entstehen. Vom Gespräch über den Heiligen Gral über Anregungen zum Jugoslawienkrieg bis zu den „Morgenkaffee-Sachsen“ und den Männern aus Rochlitz zeigt sich für ihn immer wieder dasselbe Prinzip: Wirkliche Kommunikation entsteht dort, wo Menschen einander auf Augenhöhe begegnen und nicht nur Sender und Zuschauer bleiben.
Dabei geht es auch um Authentizität in den Medien, um das Verhältnis zwischen Stadt und Land und um eine Frage, die weit über ein Sommerfest hinausreicht: Was hält eine Gesellschaft eigentlich zusammen? Franks Antwort liegt weniger in Institutionen und Systemen als in den Menschen selbst – in Handwerkern, Pflegekräften, Technikern, Künstlern und all jenen, die Verantwortung übernehmen, ihre Fähigkeiten einbringen und füreinander da sind.
Das Sommerfest wird so zum Beispiel dafür, was möglich ist, wenn sehr unterschiedliche Menschen zusammenkommen, ohne gleich sein zu müssen. Für Frank ist genau darin ein Grund zur Hoffnung: Der Mensch ist nicht nur Konkurrent und Konsument. Er ist ein soziales Wesen – und Gemeinschaft ist noch immer möglich.








