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MKULTRA vor dem US-Kongress – Frank Höfer kommentiert die Anhörung

| 28.09.2026

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Mehr als 70 Jahre nach dem Start von MKULTRA beschäftigt sich der US-Kongress erneut öffentlich mit einem der umstrittensten Geheimdienstprogramme der CIA. Am 30. Juni 2026 führte die „Task Force on the Declassification of Federal Secrets“ des US-Repräsentantenhauses unter Vorsitz von Anna Paulina Luna die Anhörung „Mind Control and Accountability: Uncovering the Truth of the CIA’s MKULTRA Project“ durch. Als Zeugen traten unter anderem der Historiker Stephen Kinzer, der investigative Journalist Tom O’Neill und die Wissenschaftlerin Elizabeth Ginexi auf.

Frank Höfer, Autor von „Der programmierte Mensch“ und „Das Brooklyn-Projekt“, schaut sich zentrale Passagen der Anhörung an und kommentiert sie. Was ist über MKULTRA tatsächlich dokumentiert? Welche Rolle spielten nicht einwilligende Versuchspersonen, LSD und andere Drogen, psychologische Experimente sowie die Vernichtung großer Teile der Akten? Und welche Fragen bleiben bis heute offen?

In der Anhörung wurde auch darüber gesprochen, dass zahlreiche MKULTRA-Unterlagen vernichtet wurden und weiterhin Dokumente mit Schwärzungen existieren. Stephen Kinzer bezeichnete die damaligen Experimente in seiner Aussage als extreme Menschenversuche; Tom O’Neill stellte die frühere Darstellung infrage, das Programm sei hinsichtlich seiner Ziele schlicht gescheitert. Diese Aussagen sind Positionen der jeweiligen Zeugen und Teil der Kongressanhörung.

Dabei geht es nicht nur darum, was inzwischen offiziell bestätigt ist, sondern auch darum, sauber zwischen dokumentierten Fakten, Zeugenaussagen und weiterhin ungeklärten Fragen zu unterscheiden.

Was wusste die CIA? Was wurde vernichtet? Und wie viel der Geschichte von MKULTRA kennen wir bis heute tatsächlich?

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