Der Tod ist die große Grundfrage des Menschen.
Was geschieht an der Schwelle zwischen Leben und Tod? Und wie sind Nahtoderfahrungen zu verstehen?
Dieser Vortrag nähert sich dem Thema aus zwei Perspektiven:
zum einen aus der Literatur- und Kulturgeschichte, zum anderen aus einer psychologischen Sicht auf Wirklichkeit, Bewusstsein und Erfahrung.
Ausgehend von der uralten Menschheitsfrage nach dem „Danach“ spannt der Vortrag einen weiten Bogen von Gilgamesch, Dante, Platon, Meister Eckhart, Jean Paul, Karl May, C. G. Jung und Franz Werfel bis hin zu modernen Berichten und Deutungen von Nahtoderfahrungen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie:
Sind Nahtoderfahrungen bloße Einbildungen oder echte Grenzerfahrungen?
Was bedeutet „Wirklichkeit“ überhaupt aus psychologischer Sicht?
Was unterscheidet Halluzination, Traum, Vision und Nahtoderlebnis?
Warum begleiten Berichte über solche Erfahrungen die Menschheit seit Jahrtausenden?
Und weshalb greift eine rein materialistische Erklärung oft zu kurz?
Der Vortrag zeigt, dass Nahtoderfahrungen nicht einfach als moderne Modeerscheinung oder bloßer Eskapismus abgetan werden können. Sie gehören zu einem universalen Erfahrungshintergrund der Menschheit und fordern unser Verständnis von Seele, Bewusstsein und Realität bis heute heraus.






