War die Corona-Pandemie nicht nur eine Gesundheitskrise, sondern auch die Gelegenheit für eine gigantische Umverteilung von Vermögen? Und wurde dabei ein angeschlagenes Finanzsystem vor dem Zusammenbruch bewahrt?
In diesem brisanten Gespräch stellt die Molekularbiologin Dr. Sabine Stebel eine weitreichende These vor: Die wirtschaftlichen Verwerfungen der Corona-Jahre könnten Teil einer größeren finanzpolitischen Entwicklung gewesen sein, deren Ursprung bereits vor dem ersten Lockdown lag.
Im Herbst 2019 geriet der amerikanische Repo-Markt unter massiven Druck. Banken verloren das Vertrauen untereinander, die US-Notenbank musste mit umfangreichen Liquiditätsspritzen eingreifen. Wenige Monate später begann die Corona-Pandemie – und mit ihr eine beispiellose Ausweitung staatlicher Hilfsprogramme und geldpolitischer Maßnahmen.
War das Zufall oder kam die Krise genau zur richtigen Zeit?
Stebel greift Überlegungen der ehemaligen US-Regierungsbeamtin Catherine Austin Fitts auf und untersucht, welche wirtschaftlichen Interessen hinter den Entscheidungen der Pandemiejahre gestanden haben könnten.
Anhand von Datenreihen zur Geldmengenentwicklung, Staatsverschuldung, Unternehmensgewinnen und Lohnentwicklung zeichnet sie das Bild einer gewaltigen Vermögensverschiebung. Während große Konzerne von der Krise profitierten, mussten zahlreiche mittelständische Unternehmen um ihre Existenz kämpfen.
Auch die epidemiologischen Grundlagen der Pandemiepolitik stellt Stebel infrage. Sie diskutiert RKI-Sentinel-Daten, die Aussagekraft von PCR-Tests, die Bewertung der Impfkampagnen und die Rolle der Pharmaindustrie. Dabei vertritt sie teils weitreichende und wissenschaftlich umstrittene Schlussfolgerungen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt einem Dokument des BlackRock Investment Institute aus dem August 2019. Unter dem Titel Dealing with the Next Downturn wurden damals neue Wege zur Bewältigung einer schweren Wirtschaftskrise diskutiert.
Infos: https://drbine.substack.com/p/die-plandemie-als-grift-um-das-finanzsystem






