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Tacheles # 201

| 17.04.2026

In der neuen Ausgabe von Tacheles mit Röper und Stein schauen wir darauf, mit welchem diplomatischen Feingefühl Brüssel derzeit versucht, den russischen Bären so lange mit Sanktionen, Aufrüstung und immer neuen „Friedenspaketen“ zu piesacken, bis er endlich so reagiert, wie man es für die nächste Schlagzeile braucht. Während die EU offiziell Deeskalation predigt, wirken viele Maßnahmen inzwischen eher wie ein Crashkurs in strategischer Provokation – natürlich alles im Namen der Stabilität. Parallel dazu brennt im Nahen Osten die nächste Lunte: Der Konflikt um Iran droht nicht nur die Region weiter zu destabilisieren, sondern könnte Europas ohnehin fragile Energieversorgung über Ölpreise, Hormus und Lieferketten erneut ins Wanken bringen. Und so stellt sich wieder einmal die große europäische Meisterfrage: Wie ruiniert man gleichzeitig die Beziehungen nach Osten, verheddert sich im Nahen Osten und nennt das am Ende „wertebasierte Sicherheitspolitik“? Eine Folge über geopolitische Genialität, wirtschaftliche Selbsthypnose und die erstaunliche Hoffnung, dass man Energie vielleicht irgendwann doch mit Haltung heizen kann.

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