In diesem Video geht es um das Konzept des Panoptikums – ein Gefängnisentwurf des Philosophen Jeremy Bentham, der bis heute als Sinnbild permanenter Überwachung gilt.
Das Panoptikum basiert auf einem einfachen architektonischen Prinzip: Ein zentraler Wachturm ermöglicht den Blick auf alle Zellen, während die Gefangenen nie wissen können, ob sie tatsächlich beobachtet werden. Diese Unsicherheit erzeugt Disziplin und Kontrolle – ganz ohne sichtbare Präsenz von Aufsehern.
Wir beleuchten die historische Idee hinter dem Panoptikum, seine Bedeutung als Technik der Manipulation und die Frage, warum dieses Modell auch heute noch in modernen Formen von Überwachung und Gesellschaftssteuerung wiederzufinden ist.






