Warum wurde ausgerechnet Versailles zur Bühne für neue Verhandlungen zwischen den USA, Israel und dem Iran? Wolfgang Effenberger sieht darin mehr als nur einen historischen Zufall. Der Spiegelsaal von Versailles steht für große Friedensinszenierungen — aber auch für Verträge, die neue Konflikte vorbereiten können.
In dieser Ausgabe von Effenberger aktuell sprechen wir über die Symbolik von Versailles, den möglichen Iran-Deal, die Straße von Hormus, Energiepreise, geopolitische Verschiebungen am Golf und die Frage, ob aus einem Waffenstillstand wirklich Frieden entstehen kann.
Effenberger zieht historische Linien vom Westfälischen Frieden über den Wiener Kongress bis zum Versailler Vertrag und dem Oslo-Prozess. Seine These: Ein stabiler Frieden entsteht nicht durch Demütigung, sondern durch Einbindung, Kontrolle, Vertrauen und echte Sicherheitsgarantien.
Außerdem geht es um religiöse Endzeitnarrative, Hardliner in Iran, Israel und den USA sowie die wachsende Schwäche westlicher Machtpolitik in einer multipolaren Welt.







