Donald Trump hat erneut erklärt, Grönland für strategische und wirtschaftliche Zwecke in Anspruch nehmen zu wollen – wegen Rohstoffen, geopolitischer Lage und militärischer Sicherheit. Während Dänemark und die EU empört reagieren, bleibt eine Stimme meist ungehört: die der grönländischen Ureinwohner.
In dieser Ausgabe von „Gott und die Welt“ sprechen wir mit Kunuk und Aurelia über die Perspektive der Inuit – der Menschen, die seit Jahrhunderten auf Grönland leben.
Wer sind die Inuit wirklich?
Jenseits von Klischees berichten unsere Gäste über ihre Kultur, ihre traditionelle Lebensweise und die enge spirituelle Verbindung zur Natur.
Kolonisation & kulturelle Zerstörung
Seit 1721 wurden Spiritualität, Rituale und soziale Strukturen systematisch unterdrückt. Themen wie Zwangsassimilation, Alkohol, kulturelles Verbot und der bis heute nachwirkende „Spiralskandal“ werden offen angesprochen.
Rückbesinnung & Heilung
Trotz allem erleben viele Inuit heute eine Rückkehr zu ihren Wurzeln: Trommelgesänge, Tattoos, spirituelle Praxis und eine neue Selbstermächtigung gewinnen wieder an Bedeutung.
Trump, Militärbasen & Ressourcenabbau
Wie fühlt es sich an, wenn Großmächte über das eigene Land verfügen wollen? Warum ist Land für die Inuit kein Besitz, sondern Gemeingut – und was bedeutet das für militärische und wirtschaftliche Interessen von außen?
Eine andere Sicht auf Zukunft & Freiheit
Dieses Gespräch ist kein geopolitischer Kommentar aus westlicher Perspektive – sondern ein selten gehörter Einblick in das Denken und Fühlen eines indigenen Volkes, das seit Jahrhunderten gelernt hat, in Harmonie mit einer der härtesten Regionen der Erde zu leben.
Ein Gespräch über Identität, Würde, Selbstbestimmung – und darüber, warum echte Zukunft nicht ohne die Menschen gedacht werden darf, die ein Land bewohnen.
Web: https://www.nanoki.net/inukweg
Telegram: https://t.me/inukweisheitsweg








