Internationale Archäologen haben in der Wüste Afrikas spektakuläre Funde dokumentiert. Hunderte runde Steinbauten, die in der Wüste des Sudan über ein riesiges Gebiet verteilt errichtet wurden. Von einer weitreichenden, organisierten Nomaden-Kultur. Einer Gesellschaft, die bereits ab 4000 v. Chr. bis zum Roten Meer ihre Monumentalbauten errichtete. Mit Gräbern für eine stolze (eitle) Elite, die mit ihren "prähistorischen Ferraris" bestatten ließ.
Noch vor den stolzen Königreichen in Ägypten und Nubien erbauten Menschen in der nubischen Wüste südlich von Ägypten "große, kreisförmige Massengräber", wie die Forscher um Julien Cooper sie nennen. Es waren "mysteriöse archäologische Merkmalen", die ihnen immer wieder auffielen. Denn das Gebiet ist eher ein weißer Fleck auf der Landkarte der Archäologie. Nach jahrelanger Forschung legte sie nun ihre Ergebnisse vor. Mit dem stolzen Resümee: „Unsere Entdeckung schreibt die Geschichte der Sahara und die Vorgeschichte des Nils neu.“
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