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Uranmunition - Die unterdrückte Wahrheit - Frieder Wagner im Gespräch mit Robert Stein

| 28.07.2014

"Ich habe schreckliche Bilder gesehen" kommentiert Filmemacher Frieder F. Wagner die Dreharbeiten zu seinem Film "Deadly Dust". Darin behandelte der Grimmepreisträger die Gefahr durch Depleted Uranium (Munition aus abgereicherten Uran). Bereits 1992 stellte ein deutsches Gericht die Gefährlichkeit der im Golfkrieg verschossenen Uranmunition fest. Seitdem setzte die NATO tonnenweise Urangeschosse und Uranbomben in den Kriegen im Kosovo, Irak und Afghanistan ein. Durch die hochtoxischen Bomben und Radioaktivität der Geschosse wurden große Teile der Region unbewohnbar gemacht. Frieder Wagner, der es gewohnt ist, dass seine Filme in den öffentlich-rechtlichen Sendern hoch und runter laufen, hat seit seinem Film “Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra” keinen Auftrag mehr bekommen. Der Film gewann sogar den europäischen Fernsehpreis. Dennoch bleibt er bis heute verschwunden. Und so beschloss Grimmepreisträger Frieder Wagner aus dem Stoff einen Kinofilm zu produzieren. Hierzu fuhr er abermals mit dem Epidemiologo und Tropenarzt Siegwart-Horst Günther in den Irak und den Kosovo, um die Situation vor Ort zu dokumentieren.

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