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Wisnewski Aktuell #08

| 12.07.2025

In diesem exklusiven Interview spreche ich mit dem renommierten Publizisten Gerhard Wisniewski über seinen aufsehenerregenden Rechtsstreit gegen die Stadtbibliothek Münster – ein Fall, der weit über die persönlichen Interessen hinausreicht und grundsätzliche Fragen zur Meinungsfreiheit und zum pluralistischen Umgang mit Literatur aufwirft.

Der Fall:
Die Stadtbibliothek Münster hatte Wisniewskis Bücher mit einem Warnhinweis versehen – erst mit einem längeren Text, dann nur noch als „demokratisch umstritten“ deklariert. Doch nun steht fest: Das Oberverwaltungsgericht NRW hat entschieden – die Bibliothek darf dies nicht. Ein Sieg für die Freiheit des Wortes – und ein deutliches Signal an öffentliche Einrichtungen.

Hintergrund & Brisanz:
Was auf den ersten Blick wie eine Einzelentscheidung erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Teil einer größeren Entwicklung. Diverse Bibliotheksverbände – darunter z. B. der BIB oder der Deutsche Bibliotheksverband – geben unter dem Deckmantel sogenannter „Fachdebatten“ Empfehlungen heraus, wie mit „rechter Literatur“ umzugehen sei.

Diese Leitlinien – häufig in Form von Positionspapieren oder Handreichungen – haben oftmals den Charakter von inoffiziellen Anweisungen, wie Bibliothekare mit bestimmten Inhalten umzugehen haben. Dabei fällt auf:

➡️ Es geht ausschließlich um rechte oder konservative Literatur.
➡️ Linksradikale, islamistische oder andere extreme Strömungen werden in diesen Schriften nicht erwähnt.
➡️ Das wirft massive Zweifel an der angeblichen „Neutralität“ dieser Fachpapiere auf – ebenso wie die Frage: Wer finanziert eigentlich diese Verbände?

Gerade in öffentlich-rechtlichen oder staatlich mitfinanzierten Einrichtungen ist eine einseitige Bewertung und Kennzeichnung bestimmter Weltanschauungen hochproblematisch – zumal hier mutmaßlich Steuergelder verwendet werden, um kritische oder oppositionelle Stimmen zu marginalisieren.

Themen im Interview:

Wie kam es zum Rechtsstreit mit der Stadtbibliothek Münster?
Warum das Urteil ein wichtiger Präzedenzfall ist
Wie die Bibliothekslandschaft zunehmend politisiert wird
Welche Rolle Verbände, „Fachdebatten“ und Steuergelder dabei spielen

Dieses Gespräch liefert nicht nur Einblicke in einen konkreten Gerichtsprozess, sondern beleuchtet strukturelle Fragen zur Zensur durch Soft-Power, zur politischen Neutralität öffentlicher Institutionen – und zur Verantwortung einer demokratischen Gesellschaft gegenüber pluralistischer Informationsvielfalt.

https://www.bib-info.de/berufspraxis/medien-an-den-raendern/fachdebatte/umgang-mit-rechten-werken?utm_source=chatgpt.com

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