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In der Archäologie finden wir mysteriöse scheibenförmige Objekte, auf denen bedeutende Informationen gespeichert worden sind. Sie stammen aus verschiedenen Weltgegenden und zeigen Sachverhalte, die häufig nicht mit dem Kenntnisstand der offiziellen Geschichtsschreibung übereinstimmen. Das hat oft dazu führt, dass einige dieser Scheibe beiseitegelegt oder von vornherein als Fälschungen abgestempelt wurden. So kam es zu Fehlinterpretationen zu den einzelnen Artefakten wie der Himmelsscheibe von Nebra, die zum Teil auch heute noch kolportiert werden.
In diesem Kongress stellen die Redner neue Erkenntnisse über die Bildinhalte auf der Nebrascheibe sowie anderen Himmelsscheiben vor. Diese Präsentationen offenbaren den hohen Grad an künstlerischer und gestalterischer Fertigkeit dieser Objekte. Des Weiteren werden neue Erkenntnisse zu zwei bronzezeitlichen Scheiben von Malta und Kreta vorgestellt, die sich in diesen Kontext einreihen. Diese Ergebnisse zeigen, dass das Wissen unserer Vorfahren über die Sternenkonstellationen weit über mythologische Anwendungen herausging. Der Einsatz von neuen bildwissenschaftlichen Methoden hat zu bahnbrechenden Erkenntnissen geführt. Was vormals Astronomen, Archäologen oder andere Wissenschaftler bei der Betrachtung der Kunstwerke nicht sehen konnten, wird nun durch die werkimmanente Bildwissenschaft ans Tageslicht geholt.
Ein Referent spricht zudem über den Segen und den Fluch der Sondengängerei. Sie steht bei Facharchäologen zwar in der Kritik, führte jedoch immer wieder zu sensationellen Funden. Gerade die Fundumstände bei der Himmelsscheibe von Nebra machen das Problem im besonderen Maße sichtbar. Der Redner offenbart, dass in diesem Fall noch nicht alle Umstände des Fundes aufgeklärt sind.