In vielen Ländern der Welt zerfällt die Gesellschaft in zwei Lager, die sich unversöhnbar gegenüber stehen. Kann die Demokratie in Zeiten der Krise einen Konsens finden und das Gemeinwohl aufrechterhalten? Führt die Wir-sind-mehr-Mentalität zu einer Diktatur der Mehrheit über die Minderheit? Was ist der Unterschied zwischen Demokratie und Republik? Was hat mehr Gewicht, Mehrheitsentscheidungen oder die Freiheit des Einzelnen?
Viele große Geister machten sich schon Gedanken über die gefährliche Neigung der Demokratie, sich in schweren Zeiten zu Kollektivismus und Tyrannei zu wandeln. Auch heute ist das Recht des Einzelnen auf freie Entfaltung in Gefahr, nichts ist in Stein gemeisselt. Am Beispiel der hoch emotionalen Klimadebatte wird deutlich, wie sich die Grenzen der Freiheit zu Gunsten eines Kollektivismus zu verschieben drohen.