Julia Szarvasy spricht mit Julia Neigel über ihren langen Kampf gegen die Corona-Maßnahmen, über 2G, Lockdown-Verordnungen, Menschenrechte, Künstlerrechte und die Frage, wie unabhängig die Justiz in Deutschland tatsächlich noch ist. Im Zentrum steht Neigels Klage gegen den Freistaat Sachsen – und ein Verfahren, das aus ihrer Sicht tiefe Einblicke in politische Einflussnahme, gerichtliche Abläufe und problematische Seilschaften gibt.
Außerdem geht es um ihre Kindheitserfahrungen, ihren Weg zur Künstlerin und Menschenrechtsaktivistin, die Lage freischaffender Künstler während der Corona-Zeit, existenzielle Härten in der Kulturszene und die Frage, warum sie bis heute nicht aufgibt. Ein intensives Gespräch über Widerstand, Recht, Verantwortung und den Mut, sich auch dann nicht einschüchtern zu lassen, wenn der Weg durch die Instanzen lang und unbequem wird.






