Im vierten Teil der Reihe über die Warburgs und die Dulles-Brüder spricht Wolfgang Effenberger über die kaum beleuchteten Machtstrukturen hinter der Nachkriegsordnung: die Gründung der UN, die Rolle von John Foster Dulles, die Entstehung der NATO, den Einfluss des Council on Foreign Relations und die Frage, wie stark die europäische Einigung von transatlantischen Interessen geprägt wurde.
Dabei geht es um Jean Monnet, die Montanunion, Radio Free Europe, Guatemala, die CIA, die United Fruit Company, die Kuba-Krise, Kennedy, die Warren-Kommission und die langfristige Strategie, Europa als geopolitischen Raum im Sinne amerikanischer Machtpolitik zu formen. Effenberger zeichnet eine historische Linie vom Ersten Weltkrieg über die Dulles-Brüder bis zur heutigen EU- und NATO-Politik – und stellt die Frage, warum Deutschland und Europa bis heute kaum souverän handeln.







