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Enthauptungsschläge und Eskalation – Warum Europa wieder Frontgebiet ist

| 14.02.2026

Die Geschichte wiederholt sich – nicht identisch, aber mit beunruhigenden Parallelen.
Gemeinsam mit Wolfgang Effenberger werfen wir einen tiefgehenden Blick auf die sicherheitspolitischen Strategien der USA im Kalten Krieg und vergleichen sie mit aktuellen Entwicklungen unter Donald Trump. Im Zentrum steht die Frage, ob wir es heute mit einer Neuauflage jener Rollback-Politik zu tun haben, die in den 1980er-Jahren unter Ronald Reagan Europa an den Rand eines Atomkriegs brachte.

Ausgehend von der Kuba-Krise, den SALT-Abkommen und dem NATO-Doppelbeschluss analysieren wir die Eskalationslogik hinter Pershing-II-Raketen, dem Manöver Able Archer 83 und den beinahe katastrophalen Fehlwahrnehmungen jener Zeit. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Rolle Deutschlands als potenzielles Erstschlagziel – damals wie heute.

Wir schlagen den Bogen zur Gegenwart:
Die Reaktivierung des 56. US-Artilleriekommandos in Wiesbaden, die geplante Stationierung neuer Mittelstreckensysteme wie Dark Eagle, Tomahawk und SM-6 sowie das Ende zentraler Rüstungskontrollverträge werfen die Frage auf, ob Europa erneut zum geopolitischen Vorfeld amerikanischer Machtpolitik wird.

Thematisiert werden unter anderem:

-Rollback vs. Containment – die Logik hinter US-Außenpolitik
-Reagan und Trump: ideologische und strategische Kontinuitäten
-Aufrüstung, Enthauptungsschläge und verkürzte Vorwarnzeiten
-Medien, Propaganda und das Verschwinden der Friedensbewegung
-Warum Able Archer 83 fast zum Atomkrieg führte
-Die Rolle von Geheimdiensten, Stellvertreterkriegen und „nützlichen Geistern“
-Thomas Manns Warnung an Europa – aktueller denn je

Diese Sendung ist kein historischer Rückblick aus Nostalgie, sondern eine Warnung:
Wer Geschichte nicht versteht, läuft Gefahr, sie unter gefährlicheren Bedingungen zu wiederholen.

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