Die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern lud im Juni 2026 zum Jahresempfang unter dem Motto „Die Kraft der Hoffnung – Mut zur Zukunft jetzt“. Doch wo bleibt in Zeiten von Krieg, Aufrüstung und geopolitischer Eskalation die Friedensbotschaft?
Wolfgang Effenberger analysiert die Veranstaltung kritisch und stellt ihr eine der bedeutendsten Reden des 20. Jahrhunderts gegenüber: John F. Kennedys legendäre „Strategy of Peace“-Rede vom 10. Juni 1963. Kennedy sprach über Abrüstung, Verständigung, Diplomatie und die gemeinsame Verantwortung der Menschheit. Seine Worte wirken heute aktueller denn je.
Im Gespräch geht es unter anderem um:
• Die Rolle der Kirchen in Zeiten globaler Krisen
• Hoffnung, Frieden und politische Verantwortung
• Kennedys Friedenspolitik nach der Kuba-Krise
• Aufrüstung und Militarisierung Europas
• Die Bedeutung von Diplomatie und Verständigung
• Medien, Narrative und politische Deutungshoheit
• Die Entwicklung des Begriffs „Verschwörungstheorie“
• Friedensethik versus Machtpolitik
• Die Zukunft westlicher Demokratien
Eine Diskussion über Frieden, Wahrheit, Verantwortung und die Frage, warum zentrale Debatten unserer Zeit immer häufiger ausgeklammert werden. Grundlage ist die Gegenüberstellung eines aktuellen kirchlichen Jahresempfangs mit Kennedys historischer Friedensrede von 1963.







