In dieser Ausgabe von „Stoner Frank & Frei“ geht es um den Pfad der Ideologien des 20. Jahrhunderts – und um die Frage, wie wir an einen Punkt gekommen sind, an dem Ideologie, Identität und politische Deutung oft stärker wirken als gesunder Menschenverstand, Gleichbehandlung und universelle Menschenwürde.
Ausgehend von einem aktuellen Fall aus England führt Frank zurück zu den geistigen Bruchlinien des 20. Jahrhunderts: Erster Weltkrieg, Marxismus, Frankfurter Schule, Kritische Theorie, Adorno, Horkheimer, Exil, Nachkriegsdenken und der lange Weg bis zu heutigen Debatten rund um Critical Race Theory, Wokeness und staatliche Ungleichbehandlung.
Dabei geht es nicht um einfache Schuldzuweisungen, sondern um eine kritische Betrachtung: Was passiert, wenn der Mensch nicht mehr als Individuum gesehen wird, sondern nur noch als Vertreter einer Gruppe? Was bleibt von Humanismus, Liberalismus, Schönheit, Vernunft und Gleichheit vor dem Gesetz, wenn alles ideologisch aufgeladen wird?
Ein schwieriges, aber wichtiges Thema – zwischen Geschichte, Philosophie, Gesellschaftskritik und der Frage, welche Werte uns heute noch tragen können.






